Außendienst erfordert Vertrauen

Wer Außendienstmitarbeiter beschäftigt, braucht eine gute Vertrauensbasis zu seinen Mitarbeitern. Denn es gibt zahlreiche Momente, in denen Außendienstmitarbeiter ihr Arbeitsverhältnis ausnutzen und nicht ganz ehrlich arbeiten könnten, sei es bei der Spesenabrechnung oder bei den Kilometerangaben. Oft war eine Detektei im Einsatz, wenn sich der Verdacht bestätigte, dass im Bereich Arbeitsstunden oder Kilometergeld betrogen wurde. Außendienstmitarbeiter haben es teilweise einfach, Pauschalen geltend zu machen oder Quittungen einzureichen, die nichts mit der beruflichen Tätigkeit zu tun hatten. Da ist die Versuchung manchmal groß, was natürlich trotzdem nicht zu diesen betrügerischen Handlungen gegenüber den Arbeitgeber berechtigt. Dennoch bleibt es oft bei einem Verdacht, den der Arbeitgeber hegt. Denn falsche Spesenabrechnungen oder unberechtigt angegebene Pauschalen lassen sich nur schwer mit Beweisen untermauern. Ist eine Detektei im Einsatz, kann sie mit ihrer zuverlässigen und zugleich diskreten Ermittlungsweise diese Beweise erbringen. Recherchearbeiten und Observationen der Zielperson führen meist schnell zum Ziel, sodass eine Überführung des Tatverdächtigen möglich ist. Spesenbetrug kann zu einer Kündigung führen, denn der Arbeitgeber wird immerhin kontinuierlich geschädigt.

Fallbeispiel aus Cham

In Cham war unsere Detektei im Einsatz und konnte so einem Arbeitgeber zu seinem Recht verhelfen. Ein Außendienstmitarbeiter zog es hier vor, lieber in seiner Stammkneipe zu verweilen, anstatt seinen Außendienstpflichten nachzukommen. Dank unserer Recherche und Observierungstätigkeit war der Beweis schnell erbracht und der Außendienstmitarbeiter musste die Konsequenzen tragen. Von seinen Mitarbeitern betrogen zu werden ist sicher kein gutes Gefühl. Es ist enttäuschend, hintergangen zu werden. Dennoch ist es umso beruhigender, wenn diesen Mitarbeitern das Handwerk gelegt werden kann. Verdachtsmomente reichen leider nicht aus. Doch dank der Detektei im Einsatz bleibt immerhin noch eine gute Möglichkeit, wieder Gerechtigkeit herzustellen.

Detektei im Einsatz mit Personenbeobachtung

Liegt der Verdacht des Betruges durch einen Außendienstmitarbeiter vor, ist eine Personenbeobachtung anzuraten. Damit lassen sich alle Tätigkeiten der jeweiligen Person nachweisen, vom Beginn der Arbeitszeit bis zum Ende. Damit erkennt man, welche Kundenbesuche durchgeführt und welche Fahrtstrecken tatsächlich zurückgelegt wurden. So wird eine lückenlose Beweisführung erbracht, welche die Argumente des Arbeitnehmers außer Kraft setzt. Häufig ist dies der einzige Weg, derartige Betrügereien nachzuweisen. Im Rahmen von Spesenbetrug legen die Zielpersonen beispielsweise falsche Kilometerangaben im Fahrtenbuch vor, sie rechnen Bewirtungsbelege ab, die nichts mit dienstlichen Essen zu tun hatten oder sie geben gefälschte Arbeitszeiten an. Dadurch entstehen dem Arbeitgeber höhere Kosten, als er eigentlich zahlen müsste. Das ist ganz klar Betrug. Daher wird in vielen Fällen bei nachweislich vorsätzlichem Spesenbetrug auch eine Kündigung ausgesprochen. Teilweise gilt die Kündigung sogar ohne Abmahnung, da das Fehlverhalten des Arbeitnehmers so gravierend ist. Bei dieser Art Vertrauensbruch ist es dem Arbeitgeber nicht zuzumuten, den Arbeitnehmer weiter zu beschäftigen.

Detektei hilft, Klarheit zu verschaffen

Natürlich ist es ein Schock für jeden Arbeitgeber, wenn sich ein solch schwerwiegender Verdacht als wahr erweist. Wenn eine Detektei mit ihrem Einsatz zur Aufklärung beitragen konnte, ist es dennoch zugleich eine große Hilfe für das Unternehmen. Es wird vor weiterem Schaden bewahrt. Jede Aufklärung eines Betruges sollte also im Interesse eines Unternehmers sein. Auch für die Kollegen ist es unschön, wenn sie mit einem Mitarbeiter zusammenarbeiten müssen, der die Firma in Misskredit bringt.