Ausbildung für guten Detektiv entscheidend

Kompetenz und Zielstrebigkeit sind zwei wichtige Eigenschaften, wenn es um Detektivarbeit geht. Von einer Detektei werden Sachverstand und Objektivität erwartet, wenn es um das Recherchieren geht. Es sind detaillierte sowie eindeutige Ergebnisse notwendig, um Sachverhalte lückenlos aufzudecken bzw. Fehlverhalten oder Betrügereien von Angestellten oder Mitmenschen nachzuweisen. Daher gehören eine fundierte Ausbildung sowie regelmäßige Fort- und Weiterbildungen zum Pflichtprogramm für einen guten Wirtschafts- oder Privatdetektiv.

Welche Delikte werden in einer Detektei aufgeklärt?

Eine Detektei befasst sich mit den unterschiedlichsten Angelegenheiten, die sowohl aus dem privaten, wie aus dem wirtschaftlichen Bereich kommen. Egal, ob es um Untreue, Diebstahl, auch des geistigen Eigentums, Vermisstenfälle oder Missbrauch mit Krankschreibungen geht, in all diesen und noch zahlreichen weiteren Fällen hilft eine Detektei bei der Aufklärung. Durch eine diskrete Observierungsarbeit lässt sich meist rasch aufdecken, wenn ein Betrug oder Vertragsbruch begangen wird. Umfangreiche Recherchearbeit führt zur Aufklärung von Vermisstenfällen oder Adressidentifizierungen. Es macht Sinn, sich frühzeitig mit einer Detektei in Verbindung zu setzen, bevor erst großer Schaden entsteht. Wenn finanzielle Ansprüche bestehen, sind die Folgen für die Geschädigten oft enorm. Deshalb ist es besser, wenn die Detektei bereits früh bei einem bestehenden Verdacht hinzugezogen wird.

Wer beauftragt eine Detektei?

Detekteien werden heutzutage immer öfter beauftragt. Die Auftraggeber kommen aus völlig unterschiedlichen Kreisen. Privatpersonen wenden sich ebenso an eine Detektei, wie Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Es sind sowohl klein- oder mittelständische Unternehmen, wie Dienstleister oder Handwerksbetriebe, welche die Leistungen einer Detektei in Anspruch nehmen. Versicherungsbetrug wird in der heutigen Zeit nahezu als Kavaliersdelikt gesehen. Das ist allerdings nur aus Sicht der Betrüger so. Deswegen wenden sich häufiger auch Versicherungsunternehmen bei einem begründeten Verdacht an eine Detektei. Rechtsanwälte oder Kommunen bzw. Gemeinden können ebenso Auftraggeber einer Detektei sein. Selbstverständlich werden alle Aufträge stets vertrauensvoll behandelt und die Ermittlungen mit höchster Sorgfalt getätigt.

Viele Betrüger wiegen sich in Sicherheit

Wie sehr sich Betrüger in Sicherheit wiegen, zeigt ein Beispielfall, den unsere Detektei in Bad Tölz aufgeklärt hat. Dabei ging es um einen extremen Fall von Arbeitszeitbetrug. Sogar ein Anwalt war vom Arbeitgeber bereits einbezogen worden. Selbst als der Arbeitnehmer mit den Fakten konfrontiert worden war, zeigte er sich zunächst nicht einsichtig. Glücklicherweise konnte durch die Observierung ein lückenloser Nachweis über den Arbeitszeitbetrug geliefert werden. In diesem Fall war auch das Arbeitsgericht auf der Seite des Arbeitgebers und befürwortete den Einsatz der Detektei durch den Arbeitgeber.

Wie weisen Arbeitgeber einen begründeten Verdacht nach?

Es ist ein Problem für Arbeitgeber, ihren Arbeitnehmern einen Arbeitszeitbetrug oder einen Diebstahl bzw. ein anderes schweres Vergehen nachzuweisen. Denn eine heimliche Überwachung ist gesetzlich nicht erlaubt. Für eine verdeckte Kameraüberwachung gibt es ebenfalls Einschränkungen von Gesetzeswegen. Ein Detektiv darf in einem begründeten Verdachtsfall von einem Arbeitgeber engagiert werden. Im oben genannten Fall hat der Arbeitgeber richtig gehandelt, als er eine Detektei einschaltete. Natürlich arbeitet ein Detektiv auch taktvoll und ohne, dass der zu beobachtende Mitarbeiter etwas davon mitbekommt. Anderenfalls würde er sein Verhalten sicher umstellen. Liegt ein ernsthafter Verdacht vor, dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber schädigt, dann darf er eine Detektei einschalten, ohne, dass ihm das vor Gericht negativ angekreidet wird.